Purkwa

fortsetzen, weitergehen, in bewegung bleiben. texte schreiben, die traurigkeit, die wut, die verzweiflung wegschreiben. immer und  immer wieder. on the road again, jeden tag sprache, jeden tag rap, jeden tag auf der suche nach zeilen, die sich dem annähern, was gesagt werden muss. vielleicht irgendwann den einen wirklich besonderen song schreiben. purkwa schreibt gegen die absurdität des alltäglichen. im wissen, dass dies selbst absurd ist, nicht gelingen kann. in einer welt in der alles reglementiert, standardisiert und vorgeformt ist, einen anderen weg gehen, einen ausweg suchen, auf angeblichen irrwegen trotzig entlangschlendern und der welt den glücklichen mittelfinger ins gesicht halten. warum rap? rap als antwort auf die ignoranz der sprachbeschützer. die nur an ihrem eigenen status quo interessiert sind. als antwort auf die gleichgültigkeit der gebildeten welt. rap als zugang zur sprache. nicht durch schule, zeitungen oder asymmetrischen dialog die kraft der sprache entdecken, sondern durch rap. rap als ausgangspunkt, nicht als ziel. nicht ankommen: fortsetzen, weitergehen, in bewegung bleiben: gegensätze schreiben. gegenleben!

 

“ouzo intro” [prod. von crada]